THW OV Gifhorn
 
Copyright ©2005-2009 THW OV Gifhorn
Design by outaspace.net
letzte Aktualisierung: 14.08.2011
Besucher seit 01.01.2005: 256850
 
Home News & Infos Das THW Wir in Gifhorn THW-Jugend Mach mit! Downloads Links Kontakt Impressum
Organisation und Aufgaben des THW-Ortsverbandes in Gifhorn
Ausstattung des TZ
Lehrgänge
Elektroausbildung
Basisausbildung
Einsätze
OV-Aktivitäten
OV-Aktivitäten
» Aktivitäten im OV Gifhorn «
- ausserhalb von Ausbildung und Einsatz -

Beiträge: 
50 Jahre THW Ortsverband GifhornBau einer Brücke am AllerkanalUkraine-Konvois





50 Jahre THW Ortsverband Gifhorn
» Schlosswiese Gifhorn • 17.-18.05.2003 «

Eine der aufwändigsten Planungen und Arbeitsvorbereitungen erforderte die Ausrichtung unserer "50 Jahr-Feier".
Hier waren diverse Besprechungen, Einzelgespräche, Begehungen und bergeweise Korrespondenz im Vorfeld abzuarbeiten. Nicht zu vergessen und besonders hervorzuheben ist, dass auch hier wieder einige Idealisten des OV Gifhorn, einige Tage ihres Urlaubs geopfert haben.

Nachfolgend aufgelistet sind hier die THW-Ortsverbände, die an dieser Veranstaltung teilgenommen haben und bei denen wir uns auf diesem Wege nochmals für ihre Unterstützung bedanken wollen:

50 Jahr-Feier OV Gifhorn Bild 1
  OV Schöningen

OV Salzgitter

OV Hildesheim

OV Helmstedt

OV Peine

OV Sarstedt

OV Wolfsburg

OV Berlin-Kreuzberg

OV Braunschweig

OV Lehrte

OV Wolfenbüttel

Auch andere Organisationen und Institutionen haben sich an unserem Jubiläum beteiligt. Auch diesen möchten wir auf diesem Weg unseren Dank aussprechen:
Land-E Fallersleben

Polizei Gifhorn

Bundesgrenzschutz Gifhorn

DRK Gifhorn

DLRG Gifhorn

Kinderschutzbund

Freundeskreis Korssun Ukraine

Verkehrswacht

Tanzgruppe

Freiwillige Feuerwehr Gifhorn
 
50 Jahr-Feier OV Gifhorn Bild 2
An verschiedenen Stellen wurde zu unterschiedlichen Zeiten einiges aus dem Leistungsspektrum des THWs gezeigt. Angekündigt wurden diese Vorführungen jeweils durch Lautsprecherdurchsagen. Eine kleine Auflistung der Vorführungen sehen Sie hier nachfolgend:

50 Jahr-Feier OV Gifhorn Bild 3
  Wasseraufbereitungsanlagen


Biologische Ortung (Hunde)


Bergen Verletzter aus Höhen (12m)


Holzbearbeitung


Energieversorgung mittels NEA


Höhenrettung (75m)


Pumpe 5000l/min / Hanibal


Metallbearbeitung


Führung und Kommunikation


Stegebau

  50 Jahr-Feier OV Gifhorn Bild 4
Ein Fluggerät, welches man immer nur in der Ferne sieht, wird natürlich bestaunt, wenn es denn zum Greifen nahe ist. Der BGS-Gifhorn hat allen Besuchern die Möglichkeit der näheren Betrachtung geboten und alle aufkommenden Fragen zufriedenstellend beantwortet.

50 Jahr-Feier OV Gifhorn Bild 5
  Das hat auch uns neugierig gemacht.

Als die BGS-Piloten zu ihrer Mittagspause gingen,
haben wir kurz Hand angelegt.
Als die Piloten von ihrer Mittagspause wiederkamen,
hatte der Hubi schon den Besitzer gewechselt!

Tja, irgendwie pech gehabt! ;-)

Zusammenfassend bleibt zu sagen, dass die Veranstaltung ein voller Erfolg war. Auch wenn man dieses als Beteiligter oft anders sieht, so wurde uns dieses doch von den Gästen und der Presse bestätigt.

Text: J. Wenzel





Bau einer Brücke am Allerkanal

Von der Stadt Gifhorn wurde eine Anfrage an uns gerichtet, ob wir in der Lage wären, eine dauerhafte Brücke über einen Kanal im Gifhorner Stadtgebiet zu bauen.
Nach mehreren Begehungen und einer Vorplanung haben wir den Auftrag angenommen. War dieses doch mal eine Möglichkeit etwas Bleibendes zu schaffen, ohne es, wie bei einer Übung, wieder abreissen zu müssen...

Es ging dann in die Feinplanung, Materialbeschaffung und Teilvorbereitung der Brückenkomponenten. Ziel war es, diese Brücke an einem Tag zu errichten, was uns dann letztlich auch gelang.

Brückenbau am Allerkanal - Bild 1   Es ist soweit! Keine Übung...

Was lange geplant war, nimmt seinen Lauf.
Der Bau einer Fußgängerbrücke in Winkel.

Die beim THW-Gifhorn vorgefertigten
Teile gehen jetzt in die Endmontage.

  Brückenbau am Allerkanal - Bild 2
Brückenbau am Allerkanal - Bild 3   Die fachmännische Montage aller Elemente ermöglicht
dem Bürger das spätere, sichere Begehen der Brücke.

Es ist spät, sehr spät geworden.
Abschiedstränen? Nein, denn es warten neue Aufgaben
auf das Technische Hilfswerk und nicht zuletzt die Hilfe
am Nächsten im Katastrophenfall im In- und Ausland!

  Brückenbau am Allerkanal - Bild 4
Zusammenfassung:

Mit dem Bau dieser Brücke konnte der Ortsverband des Technischen Hilfswerkes in Gifhorn gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen:
1. Das THW-Gifhorn hat etwas bleibendes geschaffen.

2. Dem Bürger in Winkel konnte geholfen werden.
Jeder Helfer einer Hilfsorganisation blickt eigentlich immer mit einem weinenden Auge auf sein übungsmäßig erschaffenes Werk. Weiss er doch, dass es nur sehr kurzlebig ist und bald wieder in der Versenkung verschwindet, sprich, abgerissen wird.
Wenn dieser Helfer "seine" Brücke nun auch nicht jeden Tag besuchen wird, so trägt er doch immer in seinem Bewusstsein "Da war ich mit dabei - das ist auch mein Werk!".

Die Identifikation eines Helfers mit seiner Organisation fällt leichter, wenn er voller Stolz belegen kann, was seine Organisation zu leisten im Stande ist. Da ist es gut, wenn man als Katastrophenschutzorganisation auch mal ohne Notlage etwas beständiges schaffen kann.

Text: J. Wenzel





Ukraine-Konvois

Begründet durch die Partnerschaft der Stadt Gifhorn mit der Stadt Korsun-Schewtschenkiwski in der Ukraine erkannte die Stadt Gifhorn, dass hier dringend Hilfe notwendig war, um ihrer Partnerstadt in der bestehenden schwierigen Situation zur Seite zu stehen.
Es fehlte an allem.
In Zusammenarbeit mit der Stadt Gifhorn übernahm das THW Gifhorn die gesamte Logistik.
Nach vielen Vorbesprechungen und Kontakten zur Partnerstadt, wurden Bedarfslisten erstellt und die Hilfsbedürftigen durch vor Ort befindliche kirchliche Organisationen ermittelt.
Auch die Verwendung der Funkgeräte und der Einsatz von Blaulicht und Martinshorn im Ausland musste mit den Behörden geklärt werden, was uns dann nach einigem hin und her auch gelang.

Unter Mithilfe und in Zusammenarbeit mit dem Kreiskrankenhaus Gifhorn wurden medizinische Geräte demontiert, katalogisiert, verpackt und verladen.
Hierzu gehörten u.a. Röntgen-, Narkose-, Sonographie- und Elektrochirurgie-Geräte.
Desweiteren standen ein Notarztwagen, eine komplette Zahnarztpraxis, eine Blutbank und Inkubatoren (Brutkästen für Frühgeburten) auf der Liste.
Vor Ort in Korsun entladen, montiert und installiert wurde dann alles widerum durch THW-Kräfte.
Abgerundet und vervollständigt wurde das ganze durch Medikamente, Brillen, Verbandmaterial und Rollstühle.

Nicht nur das Krankenhaus in Korsun, sondern auch die Bürger hatten ihre Sorgen.
So lieferten wir Babynahrung, Milch- und Kakaopulver, Butter und sonstige Nahrungsmittel für Kinder an ein dortiges Kinderheim.
Bekleidung (z.T. fabrikneu) wurde Palettenweise angeliefert oder von Gifhorner Bürgern gespendet.
Für die bedürftigen Familien wurden schon in Gifhorn Pakete nach Bedarf und Anforderungslisten mit Bekleidung, Lebensmitteln und Hygieneartikeln zusammengestellt, gepackt und mit Namen versehen.
Allen in allem wurden bei den 8 Transporten insgesamt etwa 700t Hilfsgüter nach Korsun gebracht.

Nun, nachdem alles verladen war und die Fahrtroute feststand, konnte es losgehen.

Ukraine-Konvois - Bild 1 - 14 THW-LKW auf dem Weg nach Korsun   Es war schon ein beeindruckendes Bild,
wenn so ein, aus 14 LKW's bestehender,
Konvoi an einem vorbeirauscht.
Man darf hierbei aber auch nicht
vergessen, dass so ein Konvoi im
Ausland in größeren Städten auch
schwer zu händeln ist.
Letztlich sollen/dürfen die Fahrzeuge
den Verband ja auch bei Ampelanlagen
nicht verlassen oder unterbrechen.

Aufgerissene Tanks, verstellte
Spurstangen, oder eine schlagartig
zerbröselte Zwillingsbereifung waren
desöfteren unsere Wegbegleiter.
Ein mitgeführter Werkstattwagen mit
Ersatzteilen, Schweissgeräten,
Generatoren, Hebegeräten und
Werkzeugen, gepaart mit dem beim
THW erlernten, half uns jedoch immer
aus allen Schwierigkeiten.

  Ukraine-Konvois - Bild 2 - Diese Straßen schaffen hier alles. Der Tank ist hin!
Während wir uns bei unserem ersten Konvoi noch an die Anweisungen der zu der Zeit noch russischen Regierung hielten, haben wir diese bei allen nachfolgenden Konvois ignoriert.
Es war für uns nicht nachvollziehbar, warum wir Feldwege oder Waldwege befahren mussten, während andere besser befestigte und kürzere Routen vorhanden waren.
Auch die Polizeibegleitung/-Bewachung oder Führung war eher hinderlich, weshalb wir uns dann auch sehr schnell von diesen Kollegen durch einfaches "stehenlassen" trennen mussten.
Gegenstrategien gegen unser Verhalten hatten die dortigen Behörden nicht entwickelt, da sie es bis dahin nicht gewöhnt waren, dass man ihnen widersprach.
So ließen sie uns bei diesem, wie auch bei den nachfolgenden Konvois ziehen.

Ukraine-Konvois - Bild 3 - Ein zu tief hängender Ast hat hier wohl den Aufbau erwischt.   Natürlich hat uns auch die eigene
Unachtsamkeit bei der Verteilung vor
Ort manchmal Probleme bereitet.
Für solche Kleinigkeiten waren wir
jedoch gerüstet.
Schweissgerät ausgepackt, kurz Hand
angelegt und das Problem war erledigt.

Man darf die dortigen Straßenverhältnisse nicht mit den Unseren vergleichen.
Eine gewisse Kontinuität liegt lediglich in der Tatsache, dass eine Strassenbaustelle ohne Absperrung und Beleuchtung auch nach mehreren Monaten noch immer Straßenbaustelle ohne Beleuchtung ist.
Ein Ast, welcher nach einem Unwetter auf die Straße gefallen ist, liegt auch nach ein paar Tagen noch da, wenn er nicht vorher von einem LKW auf die Hörner genommen wurde.
Wer nun aber meint, dass es in den Ortschaften sicherer ist, der irrt, denn hier sind fehlende Gullideckel an der Tagesordnung.

Angekommen am Zielort ging es an die
Entladung. Hier hat zwar niemand von
uns gejubelt und dennoch - es muss ja
entladen werden.
Der einzige Lichtblick waren hier nur
die leuchtenden Augen der Empfänger,
was sie in eine Art Freudenstarre
versetzte, denn wer hier glaubte, sie
würden kräftig mit zupacken, der irrte.

  Ukraine-Konvois - Bild 4 - Entladung am Krankenhaus in Korsun
Nun ging es an die Einbauarbeiten im Krankenhaus und an die Verteilung der Hilfsgüter an die vorher ermittelten Empfänger.

Ukraine-Konvois - Bild 5 - Hier im Krankenhaus war es unter anderem unser Auftrag, eine komplette Zahnarztpraxis einzurichten, die als Spende aus Deutschland mitgebracht wurde.
Ukraine-Konvois - Bild 6 - Es war nicht immer einfach, denn jede Menge Kleinkram ließ uns manchmal ratlos erscheinen, was wir aber durch die vorher in Gifhorn erstellten Montagelisten und Teamarbeit ausregeln konnten.
Jeder Hilfsgütertransport geht einmal zu Ende.
Wir haben fast immer alles erreicht, was wir uns vorgenommen haben.
Wir haben eigentlich nie erreicht, was uns noch alles auf der Seele lag.
Während sich die Anzahl der anwesenden Mitglieder der Administration bei der Verabschiedung durchaus übersichtlich gestaltete, erschienen viele private Bürger um uns nachwinkend zu verabschieden.
Hierbei muss man natürlich auch berücksichtigen, dass jeder Konvoi letztlich doch die Mängel und Verseumnisse der dortigen Verwaltung offenlegte, und diese unser Wirken nicht immer mit ungebremster Freude beobachtete.


Zusammenfassung

Die Zusammenarbeit mit den Behörden:

Die Zusammenarbeit mit den Russischen- und später auch Ukrainischen Behörden äußerte sich darin, dass wir ständig unter Beobachtung standen.
Es wurde registriert, bei welchen Stellen wir Güter abluden. Warum, wissen wir nicht. Wir konnten bei unserem nächsten Konvoi nur die Erfahrung machen, dass einige Güter nicht mehr in den Händen waren, in die wir diese gegeben hatten.
Hieraus gelernt, fuhren wir bei unseren nächsten Verteilungsfahrten erst mit Leerfahrzeugen los, um die dortigen Zivilkräfte mit ihren Fahrzeugen, deren Anzahl uns bekannt war, zu binden. Über Funk erhielten wir dann Meldung von unseren Fahrzeugen, dass alle Behördenfahrzeuge gebunden (weggelockt) waren.
Nun konnten wir mit den anderen beladenen Fahrzeugen mit der Verteilung der Hilfsgüter beginnen, denn die dortigen überwachenden Zivilkräfte waren ja anderweitig mit der Überwachung der leeren Fahrzeuge beschäftigt. Allerdings intensivierten wir, aus Erfahrung klug geworden, auch die Zusammenarbeit mit der dortigen Kirche, denn diese ist auch den dortigen Behörden noch im wahrsten Sinne des Wortes heilig.

Die Zusammenarbeit mit der Polizei hatte auch ihre guten Seiten.
Nachdem z.B. einer unserer LKW's nachts aufgebrochen und Teilinhalte geraubt wurden, erklärte sich die Polizei zuerst außerstande, diesen Sachverhalt aufzuklären. Erst, nachdem mit der Deutschen Botschaft und dem Auswärtigen Amt gedroht wurde, nahm die Aufklärung eine sofortige Wende.
Schon am nächsten Tag waren Diebe und Diebesgut gefunden.
Wieso nur wurden wir den Eindruck nicht los, dass die Diebe der Polizei schon vor der Tat bekannt waren.

Alles in allem sollte ein Jeder, der sich dieser Thematik beschäftigt bedenken:
Behinderungen, Beobachtung und Schikanen seitens der dortigen Behörden können nicht ausgeschlossen werden.
Da wird offen von Freundschaft gesprochen und hintergründig behindert, wo es nur geht.
So sollten zuletzt für gebrauchte Autoreifen oder Fahrräder Zollgebühren gezahlt werden, die fast dem der Neupreise der Gegenstände entsprachen.
Hier half oft nur ein abartiges Durchsetzungsvermögen und Kenntnis der eigenen Rechte, gepaart mit einer Portion Vorsicht und Diplomatie.
Übertriebene Vorsicht und Unterwürfigkeit hatte sofortige Schikanen zur Folge.

Zu den Bildern:

Diese sind ebenso unspektakulär, wie es ein Hilfsgütertransport eben ist und können eigentlich nur einen kleinen Einblick in das gesehene und erlebte vermitteln.
Natürlich verfügen wir über eine sehr große Menge an Bildmaterial, aber nicht alles, was wir dort zu sehen bekamen, ist geeignet es in Wort und Bild der Öffentlichkeit zu präsentieren.
Letztendlich sind hier auch die Gefühle der betroffenen Personen zu berücksichtigen.

Unterstützung:

Kein THW-Ortsverband ist allein in der Lage, eine derartige Logistik auf die Beine zu stellen.
Auch hier hat sich die Zusammenarbeit der THW-Ortsverbände untereinander bewährt.
Während die Planungen und Vorbereitungen in den Händen des THW-OV-Gifhorn lagen, wurde die Transportkapazität, wie auch das Potenzial an Kraftfahrern aus mehreren Ortsverbänden zusammengestellt.
Um unsere Verbundenheit zu den in Gifhorn beheimateten Organisationen zu untermauern, haben wir auch jeweils 2 bis 3 Helfer der Freiwilligen Feuerwehr, wie auch des DRK eingeladen, an diesen Konvois mitzuwirken, was von diesen dann auch gerne angenommen wurde.

Was fiel uns auf?

Wenn auch eine nicht zu übersehende Gleichgültigkeit bei der Bevölkerung zu erkennen war, so konnte man andererseits jedoch auch eine Herzlichkeit erkennen, die bei uns fast abhanden gekommen ist.
Nachbarschafts-Hilfe, -Unterstützung, -Information und privater Handel oder Tausch werden noch, zum Leidwesen der Administration, groß geschrieben.
Aus der Not geboren entwickeln die Bürger dort ein Gemeinwesen, zu dem wir in unserer Gesellschaft nicht mehr fähig sind. So wurden wir, während wir bei den ersten Konvois noch in einem Pionierheim wohnten, bei den weiteren Konvois herzlich in Korsuner Familien aufgenommen.

Was war unsere Motivation?

Wer nun glaubt, wir hätten alle den Heiligenschein eines Samariters über uns, der irrt, denn die Motivation der einzelnen Kameraden hatte vielfältige Ursachen.
War es bei dem einen der Hilfsgedanke, so hatte der andere die Teamarbeit eines so großen Projektes im Hinterkopf. Während einige die fremde Kultur kennenlernen wollten, suchten andere ihre Grenzen im Abenteuer, wovon es genug gab.
So führte uns unsere erste Fahrt über vereiste oder zugeschneite Straßen ohne Seitenbegrenzungen oder sonstigen erkennbaren Straßenrändern.
An anderer Stelle tauchten vorher nicht angekündigte, aber dennoch zu niedrige Brücken auf, so dass wir die Luft aus der Bereifung lassen mussten, um unter den Brücken durchfahren zu können.

Text: J. Wenzel